Kurzportät

Von der Initiative zur Organisation – eine Entwicklung

Seit der Gründungszeit 1984 ist es unser Ziel für und mit Menschen kleine persönliche Brücken im Alltag zu bauen. Ausgerichtet an ihren individuellen Bedürfnissen werden unsere Hilfe-Angebote kontinuierlich weiterentwickelt:
vor Ort, gemeindenah, sozial und psychiatrisch.Ausbau und Entwicklung bedeutet fortlaufende Veränderung auf vielen Ebenen. Bei unveränderten Zielen ist die Organisation der Ärmel aufgerollten Gründerzeit einer Arbeitsgemeinschaft längst entwachsen. Das sollte sich auch im Namen wiederspiegeln.

2003 wurde mit offiziellem Eintrag das Unternehmen in „Brücke Schleswig-Holstein gGmbH“ umgenannt, und umgangssprachlich verkürzt in „Brücke SH“.

Aus einer kleinen Initiative ist ein großes und verläßliches soziales Unternehmen geworden. Die Geschüftszahlen verdeutlichen es:
2009 nutzten mehr als 3000 Menschen mit seelischen Erkrankungen, psychischen Behinderungen, Erkrankungen durch Suchtmittel-Missbrauch oder sozialen Benachteiligungen die Leistungen und vielfältigen Angebote der Brücke SH; mit ihren etwa 60 Einrichtungen und Hilfe-Angeboten stellt die Brücke SH mit 2560 Plätzen betroffenen Menschen Hilfe-Angebote zur Verfügung.

In den zahlreichen Einrichtungen und Hilfe-Angeboten in neun Kreisen des Landes Schleswig-Holstein sind zurzeit 717 Mitarbeiter/innen beschäftigt. Der Jahresumsatz liegt bei mehr als 31 Millionen Euro.

1984 – Gründerzeiten

1984 wurde die „Arbeitsgemeinschaft Brücke Schleswig-Holstein gGmbH“ gegründet als Zusammenschluss einiger Vereine und des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes,
Landesverband Schleswig-Holstein e. V., www.paritaet-sh.org.

Ziel war es, ein Gegengewicht zu den mächtigen etablierten Trägern der Landeskrankenhäuser, zu den Großkliniken und Kostenträgern aufzubauen. Eine fachlich und wirtschaftlich starke sowie durchsetzungsfähige Organisation sollte geschaffen werden. Dieses Ziel wurde erreicht – und ist heute, in Rückschau betrachtet, vielleicht sogar übertroffen worden. In der Gründungsphase reichten die Vorstellungen der Beteiligten nicht aus, sich die heutigen Entwicklungen auszumalen.