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PRESSE - KREIS PINNEBERG
Pressespiegel
Pinneberg Tagesblatt 04.06.09 - Schutt von der Seele erfolgreich beseitigen ELMSHORN: Zweite Runde für Seminarreihe

Die Seminarreihe "Psychiatrische Welten" - ein gemeinsames Projekt der Volkshochschule Elmshorn mit sozialpsychiatrischen Anbietern - wird fortgesetzt.

Die Seminarreihe "Psychiatrische Welten" ist ein Gemeinschaftsprojekt der Volkshochschule Elmshorn mit den sozialpsychiatrischen Anbietern Brücke Elmshom und Brücke Schleswig-Holstein. Dabei werden Themen rund um psychiatrische Krankheitsbilder, Erschöpfungs- und "Burn Out"-Symptome aufgegriffen. Insbesondere ihre Entstehung,
Ausdrucksform und Therapie werden vorgestellt und beraten. Die Referenten sind in der Regel Fachleute aus dem professionellen Bereich und Fachleute durch Erfahrung sowie Angehörige.
Diese Art "trialogischer Seminare" ermöglichen neue Zugänge zum Verstehen von psychiatrischen Welten.

Der erste Zyklus wurde im April erfolgreich organisiert: Durchschnittlich seien 15 bis 20 Personen erschienen, war während eines Pressegesprächs im Elmshorner VHS-Haus zu erfahren. Daran nahmen Detlef Witthinrich (Brücke Elmshorn), Udo Spiegelberg (Briicke Schleswig-Holstein), Karen Wurr-Feldmann (VHS-Leiterin) und Maike Biinning (VHS-Mitarbeiterin/Bereich Gesundheit) teil. Während der ersten Runde der Seminarreihe wurden insbesondere die Themen "Psychose", "Borderlinestörung" und "Angsterkrankung" behandelt. Der Begriff "Psychose" wird üblichervweise in Abgrenzung zum Begriff "Neurose" verwendet und zwar für psychische Störungen, die schwer sind, sich nicht oder zumindest nicht alleine durch Psychotherapie beeinflussen lassen und sich nicht ohne weiteres aus einem lebensgeschichtlichen Kontext heraus ableiten lassen.

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (abgekiirzt BPS), auch "emotional instabile Persönlichkeitsstörung" genannt, ist eine psychologische und psychiatrische Diagnose. Sie gehört zu den am häufigsten diagnostizierten Persönlichkeitsstörungen. Von einer Angsterkrankung spricht man, wenn die Angst anhaltend über einen längeren Zeitraum in meist unbegriindeten Situationen auftritt.

Das Thema des nächsten Seminars am 17. November lautet: "Was miissen Angehörige leisten und wie können sie unterstiitzt werden?" Eine Woche später steht die Leistungserbringung im Fokus, und zu guter Letzt geht es um Behandlung und Therapie: "Was gibt es und was bringt es?" . Weitere Infos gibt es unter (04121) 231442.

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