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PRESSE - KREIS HERZOGTUM LAUENBURG
v.L.: Mattias Morenings, Frank Ahlers, Martin Habersaat
v.L.: Mattias Morenings, Frank Ahlers, Martin Habersaat
Martin Habersaat, Landtagsabgeordneter aus Barsbüttel, besuchte die Brücke SH in Schwarzenbek
Zum dritten Mal absolvierten Abgeordnete der SPD Schleswig-Holstein ein Praktikum im Sozialbereich, in diesem Jahre ist die Brücke Schleswig-Holstein (Brücke SH) der Kooperationspartner. Martin Habersaat (33) machte sein Praktikum in Schwarzenbek. Ihn interessierten die Angebote für Menschen mit psychischen Behinderungen, Erkrankungen durch Suchtmittel-Missbrauch oder sozialen Benachteiligungen und so nahm er Kontakt mit den Team der Bücke SH auf. Der Diplompsychologe Mattias Morenings hatte Treffen mit Teammitgliedern organisiert und stellte dem Abgeordneten anschlieüend unterschiedliche Projekte vor. Frank Ahlers, Regionalleiter der Brücke SH im Kreis Herzogtum Lauenburg, diskutierte mit Habersaat aktuelle Entwicklungen in der Landes- und Bundespolitik, von der Kündigung des Landesrahmenvertrages bis zur Zukunft der ARGEN. Nur andiskutieren konnte die Runde, was unter dem Schlagwort "Inklusion" von der UNO gefordert wird; beispielsweise die Auflüsung von Fürderschulen und die Beschulung von Kindern mit Behinderungen in Regelklassen. Alle waren sich einig, hier noch vor einer groüen Herausforderung zu stehen.

Habersaat: "Natürlich wollte ich müglichst viel über allgemeine Rahmenbedingungen der Arbeit in der Eingliederungshilfe erfahren, mir ging es aber auch um die spezielle Situation vor Ort: Was ist das Besondere an der Arbeit in Schwarzenbek? Was funktioniert besonders gut, wo hapert es und wo kann die Politik müglicherweise helfen? In Schwarzenbek habe ich ein ideenreiches Team mit spannenden Biografien kennengelernt, das mit Freude für die Menschen arbeitet."

Probleme gibt es zuweilen in der Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Arbeit. Wührend regionale Partner/innen und Ansprechpartner/innen gut zusammenarbeiten, dauern Rückmeldungen aus Nürnberg zuweilen etwas lünger, es fehlen feste Ansprechpartner/innen. Das sei insbesondere deshalb schwierig, weil für Menschen mit Vermittlungshemmnissen oft passgenaue Lüsungen erarbeitet werden müssen, die dann aber nicht in "Schema F" passen.

Auch in die Zukunft wurde der Blick gerichtet: Frank Ahlers stellte das Projekt "Netzwerk psychische Gesundheit" vor, das in Lübeck und Kiel schon in diesem Jahr und im Herzogtum Lauenburg  2012 gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse realisiert wird. Alle TK-Kund/innen mit entsprechenden Diagnosen haben dann Anspruch auf Betreuung durch Netzwerkmitarbeiter/innen in ihrem sozialen Umfeld vor Ort. Dies soll Klinikaufenthalte minimieren und den Menschen helfen in ihrer gewohnten Umgebung zu gesunden. Nicht zu vergessen ist, dass dieser prüventive Ansatz helfen soll die Kosten für die Versicherten zu mindern!

Die Brücke SH, 1984 gegründet, ist eine gemeinnützige Gesellschaft. Sie erbringt vielfültige Hilfen für Menschen mit seelischen Erkrankungen, psychischen Behinderungen, Erkrankungen durch Suchtmittel-Missbrauch oder sozialen Benachteiligungen und deren Familien und Angehürige in ganz Schleswig-Holstein. Im Kreis Herzogtum Lauenburg beschüftigt die Brücke SH 34 Mitarbeiter/innen und betreut etwa 300 Menschen.

Text: Frank Ahlers, Martin Habersaat
Foto: Brücke SH

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