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PRESSE - KREIS PINNEBERG
Pressespiegel
Elmshorner Nachrichten, 29.10.2009 - Brücke: Ein Blick zurück, zwei nach vorn Bei der gemeindepsychiatrischen Betreuung wurde viel erreicht - auch ein Verdienst der Brücke SH - die Pläne für die Zukunft stehen schon

ELMSHORN- Kraftvolle Rhythmen waren gestern um halb zehn in den Gängen des Rathauses zu hören. Die Klänge kamen aus dem Kollegiumssaal. Eine Trommlergruppe begrüßte so die Gäste, die sich im Saal einfanden, um das 25-jährige Jubiläum der Brücke Schleswig-Holstein gGmbH (Brücke SH) zu begehen. Der Geburtstag der Brücke SH, die in acht weiteren Regionen in Schleswig-Holstein aktiv ist, stand unter dem Motto "Ein Blick zurück, zwei nach vom". So erinnerten mehrere Redner an die Anfänge und an die erfolgreiche Entwicklung der Brücke SH in Elmshorn.

Damals, am 1. August 1984, wurde die erste betreute Wohngruppe für sechs Männer im City-Center Elmshorn gegründet. Mitarbeiter der ersten Stunde war und ist Dieter Peters-Kühnel, heute Brücke SH-Fachberater beim Integrationsfachdienst, der sich für die Vermittlung in Arbeit von Menschen mit Behinderung kümmert. Er führte den Zuhörern vor Augen, wie schwierig es vor 25 Jahren war, Angebote für Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung vor Ort zu finden. Die Versorgungslandschaft lag hier brach. Die nächste Einrichtung befand sich zweieinhalb Stunden entfernt in Heiligenhafen. "An die Anfange erinnerte auch Professor Hubert Kuhs, Chefarzt an der Klinik für Psychiatrie am Regio-Klinikum Elmshom, der sich vor zwölf Jahren in Elmshorn über die Versorgungsstrukturen informierte und erlebte, was die Brücke damals mit Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten für die Patienten auf die Beine gestellt hatte.

"Meine Anerkennung dafür, dass sie oft mit schwierigen Patienten so professionell umgehen und sie in der Gemeinde halten. "In ihrem Grußwort betonte Elmshorns Bürgermeisterin Brigitte Fronzek die Bedeutung der Einrichtung: "Die Brücke SH bietet Hilfe in allen Lebenslagen, sie ist eingroßer Mosaikstein in diesem Tableau."

Die Zukunft fest vor Augen hatte Brücke SH-Geschäftführer Wolfgang Faulbaum-Decke, der die Pläne für eine integrierte Versorgung ab dem Jahr 2010 vorstellte. Neben Berlin und Brandenburg wird Schleswig-Holstein eine ambulante Regelversorgung, statt wie bisher üblich, eine stationäre Behandlung anbieten. Eingeschriebene Versicherte erhalten eine verbindliche regionale Versorgung über eine zentrale Anlaufstelle. Die Angebote sind individuell ausgerichtet - auch eine Behandlung in den eigenen vier Wänden ist möglich. "Unser Ziel ist eine gemeindenahe Betreuung", so der Brücke SH-Geschäftsführer. Brücke SH-Regionalleiter Udo Spiegelberg wandte sich an die Mitarbeiter: "Wir haben noch viel vor, ich zähl auf euch." /kno

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